Jeder der schon mal in die Situation gekommen ist einem Gesprächspartner den Unterschied zwischen “Diebstahl” und “Kopieren” zu erklären kennt das. Man versucht ganz vorsichtig auf Basis des digitalen Modells die Grundlogik zu erklären warum ich aus Eins eine identische Zwei machen kann ohne das der Wert von Eins sich verändert.

Die Logik ist aber leider zu simple, als das sie direkt beim Gegenüber ankommen kann. Warum? Weil unsere “alte” Vermarktungslandschaft so intensive und vorzügliche Überzeugungsarbeit geleistet hat um uns klar zu machen: kein Wert kann aus dem Nichts erschaffen werden – nicht mal das Bit was sich kopiert. Dann würde sicher der Grund kommen es hätte ja Strom verbraucht.

Der Rest des Gesprächsverlauf ist Standard: entweder man beisst sich im Materiellen fest (z.B. CD, DVD über allgemeine Güter wie Kleidung oder Möbel bis hin zu Äpfel und Birnen und des Traktors Benzin) oder das Gespräch kippt zur Vergütung über also zum Geld.

Das interessante dabei ist das man sich über den eigentlichen Kern, dem eigentlichen Kopieren, überhaupt nicht mehr unterhalten will. Unwichtig soll es plötzlich sein, zu mindestens bis man erklären kann wie denn alles in der aktuellen Praxis funktionieren sollte, wenn man “das” tun würde. Der Irrsinn fängt an zu rollen und die Argumente verpuffen im endlosen Diskussionsfeld.

Was also tun? Es vereinfachen. So vereinfachen das keiner mehr in der Lage ist sich am Kleinkram hochzuschaukeln, und gezwungen ist sich mit dem Kerngedanken zu beschäftigen. Und dann bin ich über folgende Animation gestolpert: